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Voller Dankbarkeit und Respekt verabschieden wir Susanne Übelher am 31.08.2020 in ihren wohlverdienten Ruhestand. 

Das Berufsleben von Susanne Übelher begann nach dem Abschluss der Wirtschaftsschule Wangen im Jahre 1973 als Sekretärin im elterlichen Betrieb. Der Karriereweg führte sie über die Firma Sulzer Escher Wyss, in die Firma Cellux GmbH Lindau, in der sie 5 Jahre als Chefsekretärin tätig war. Von 1990 bis 1997 ging es dann als Geschäftsstellenleiterin in der Firma Öko Plus in Lindau weiter und von 1997 bis 1999 arbeitete sie als Geschäftsstellenleiterin in der Firma Paro Haustechnik. Der Startschuss und Beginn einer langjährigen und weiteren erfolgreichen Tätigkeit begann am 26. Juli 1999 im BRK-Kreisverband Lindau. Sie trat beim Roten Kreuz im Landkreis Lindau die Stelle einer Bürokommunikationsassistentin an. Ihren Arbeitsvertrag unterzeichnete der damalige Rotkreuz-Kreisvorsitzende und Landrat, Klaus Henninger. Frau Übelher ist Bürokauffrau und wurde mit der Leitung des Kundenservice des BRK Kreisverbandes Lindau betraut. Insgesamt war sie rund 1.100 Wochen für den BRK-Kreisverband erfolgreich tätig.  Strukturiertes und prioritätenorientiertes Handeln waren ihre großen Stärken. Mit sehr großem Engagement hielt sie alle Fäden in der Hand. Auch in größten Stresssituationen konnte man sich stets auf sie und ihre besonnene Art verlassen. Susanne Übelher hatte immer das Wohl des Unternehmens im Auge. Sie trug mit ihrer freundlichen und immer gutgelaunten, zuverlässigen Art einen sehr großen Teil dazu bei, dass sich die Aufgabengebiete des Kundenservices in den vergangenen 21 Jahren sehr gut entwickeln konnten. Sie war bei der Lösung vielfältiger Probleme stets konsequent und suchte zielorientiert immer nach neuen Wegen. Susanne Übelher stand auch als Ansprechpartnerin für den Bereich Wohlfahrt und Soziales den Ehrenamtlichen zur Verfügung und zu guter Letzt hatte sie auch für die „Zivis“ und gleichermaßen „FSJ-ler*innen“ immer ein offenes Ohr übrig und stand diesen bei so manchen „Problemchen“ zur Seite. Hervorheben ist auch ihre großherzige Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit gegenüber Kollegen. Dank ihrem Engagement ist der Kundenservice zur Drehscheibe für so vieles in der Kreisgeschäftsstelle und im Kreisverband geworden. 

Den Kollegen*innen bleibt nur noch eins zu sagen: Liebe Susanne, vielen herzlichen Dank für Deine großartig geleistete Arbeit! 

Wir wünschen Dir von Herzen alles alles Gute, Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und wunderbare, schöne Jahre mit Deinem Mann im Ruhestand.  

Rettungsdienst im Landkreis Lindau zieht Bilanz - Unterwegs um anderen zu helfen

Im Berichtsjahr 2019 wurden durch den Rettungsdienst des Kreisverbandes insgesamt 9.279 Einsätze durchgeführt. Das sind 1.061 Einsätze mehr als im Vergleichszeitraum 2018. Davon waren 2.079 Notarzteinsätze (290 Einsätze mehr als in 2018), 1.152 Notfalleinsätze (319 Einsätze mehr als in 2017), 4.574 (279 Einsätze mehr als in 2018) Krankentransporte und 1.474 (173 Einsätze mehr als im Vorjahr) nicht verrechnungsfähige Einsätze zu verzeichnen. Die gefahrenen Kilometer im Rettungsdienst sanken geringfügig um 394 Kilometer auf 336.616 Kilometer. Mit Notarzteinsatzfahrzeugen wurden 82.202 Kilometer, mit Rettungswagen 143.179 Kilometer und mit Krankentransportwagen 111.235 Kilometer zurückgelegt. Gemäß öffentlich-rechtlicher Vorhaltung sind insgesamt 53.876 Stunden zu leisten (3.898 Stunden mehr als im Vorjahr. Die tatsächlich erbrachten Personalstunden lagen im Berichtsjahr um 907,21 Stunden höher bei 54.783,21 Stunden. Ab Oktober 2019 wurde auf der Rettungswache Lindenberg pro Woche für 24 Stunden ein NEF-Fahrer durch die Kostenträger genehmigt. Die Anzahl der Fehlzeiten aufgrund Krankheit von hauptamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeitern im freiwilligen sozialen Jahr und Auszubildenden (NFS), lag im Berichtsjahr um 22 Krankheitstage niedriger bei 384 Arbeitstagen (262 Tage Rettungswache Lindau, 122 Tage Rettungswache Lindenberg). Im Berichtsjahr schieden 9 Mitarbeiter aus, davon 6, die über einen Zeitvertrag beschäftigt wurden. 5 Rettungsdienstplanstellen wurden adäquat nachbesetzt. Der Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) musste im Berichtsjahr 2019 zu 125 Einsätzen ausrücken. Das waren 29 Einsätze mehr als im Vergleichszeitraum 2018. Auf den Bereich der Rettungswache Lindau entfielen dabei 71 (Vorjahr 38) und auf den Bereich der Rettungswache Lindenberg 54 (Vorjahr 58) Einsätze.

„Wallstüble“ macht wieder auf - Restart nach Corona-Lockdown

Aufgrund der Covid 19 Pandemie musste auch die Seniorenbegegnung „Wallstüble“ in Lindau auf der Insel, deren Träger der Rotkreuz-Kreisverband Lindau ist, für Wochen und Monate seine Tür geschlossen halten. Die Entscheidung der Rotkreuzverantwortlichen den Lockdown umgehend umzusetzen war richtig und notwendig, denn zu den Gästen der Seniorenbegegnung gehört in erster Linie die ältere Generation, die während den Öffnungszeiten von Mo - Fr gerne einen Teil ihrer Freizeit in der Einrichtung für Senioren verbringt. Für Elisabeth Fischer, der ehrenamtlichen Leitung des „Wallstüble“, steht insbesondere die Fürsorge um die Gesundheit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Mittelpunkt. „Unsere Ehrenamtlichen in der Cafeteria als auch unsere Gruppenleitungen gehören aufgrund ihres Alters ebenfalls zur Risikogruppe und sind besonders gefährdet, an den Folgen einer Corona-Infizierung zu erkranken. „Wir wollen und dürfen kein Risiko eingehen und unsere Mitarbeiter und Gäste einer Gesundheitsgefahr durch das Corona-Virus aussetzen“, ergänzt Kreisgeschäftsführer Hans-Michael Fischer, denn als erste Lockerungen in Bayern landesweit umgesetzt wurden, blieb das „Wallstüble“ dennoch weiter geschlossen. Bei aller Vorsicht der Verantwortlichen bleibt jedoch die Ungewissheit. Denn mit Sicherheit kann ein Corona-Fall nirgends verhindert werden. 

Die aktuelle Covid 19 Krise wirft auch mit Blick auf die Erlössicherung und Wirtschaftlichkeit erhebliche Fragen auf, denn die Auswirkungen des Corona-Virus sind auch im „Wallstüble“ deutlich zu spüren. „Wenn keine Gäste kommen dürfen, können wir auch keine Umsätze erzielen“, stellt Elisabeth Fischer ernüchternd die logischen Folgen des Lockdown fest.

Obwohl die Stadt Lindau und die Arbeiterwohlfahrt als Kooperationspartner fungieren, muss das „Wallstüble“, was Kosten für Steuerberater, Buchhaltung und Reinigung der Einrichtung betrifft, selber aufkommen, ebenso für den Wareneinkauf. Obwohl das „Wallstüble“ geschlossen ist, fallen verschiedene Kosten zum Teil nach wie vor an.

Nachdem in Bayern in den letzten Wochen Schritt für Schritt viele Corona-Einschränkungen gelockert wurden, öffnet nun auch das „Wallstüble“ am 3. August seine Pforten zum Restart. „Natürlich können wir nicht alle Gästen wie gewohnt einen Platz anbieten, es sind ja einige Zugangsbeschränkungen einzuhalten“, stellt der Kreisgeschäftsführer fest. Auch sind wichtige Corona-Grundregeln zu beachten, ergänzt Elisabeth Fischer.

Sicherheitsabstand zwischen den Gästen, Servicepersonal und weiteren Personen in der Einrichtung sind einzuhalten. Auch müssen die Kontaktdaten von Besuchern zuverlässig aufgenommen werden, um im Fall einer später auftretenden Infektion nachverfolgen zu können. Ein Mund-Nasen-Schutz für die ehrenamtlichen Helfer im Gastraum sowie für Gäste, wenn sie nicht am Tisch sitzen, ist verbindlich vorgeschrieben und auch in der „Wallstüble-Küche“ ist der Mund-Nasen-Schutz dann aufzusetzen, wenn der vorgeschriebene Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Gästen und Mitarbeitern werden wie bisher ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel bereitgestellt. Alle Mitarbeiter haben sich ausreichend auf die Wiedereröffnung vorbereitet und sind eingewiesen worden, berichtet die „Wallstüble-Leitung“. Trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen wird eine große Bitte an die Gäste ausgesprochen, dann nicht ins „Wallstüble“ zu kommen, wer Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person mit COVID-19-Symptomen hatte.

Weitere Sorgen drücken Elisabeth Fischer, die nach rund 8 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit das Amt als Verantwortliche für die Seniorenbegegnung auf dem Wall zum 30.09.2020 aufgibt, denn einen(e) Nachfolger(in) gibt es trotz intensiver Suche nicht. „Wir haben die Stelle der ehrenamtlichen Leitungskraft öffentlich ausgeschrieben, auf die es bis dato leider nur eine einzige Rückmeldung gegeben hat“, berichtet Susanne Übelher von der BRK-Kreisgeschäftsstelle in Lindau auf der Insel und ergänzt, dass aufgrund der Covid 19 Krise auch nicht mehr alle ehrenamtlichen Helfer aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stehen können.  „Wir brauchen, um die Öffnungszeiten von Montag bis Freitag weiter garantieren zu können, ehrenamtliche Helfer, die Lust und Laune haben sich sozial für Senioren zu engagieren“, führt Übelher weiter aus, die selbst zum 31.08.2020 aus dem BRK ausscheidet und in den verdienten Ruhestand eintritt. Sie weiß genau von was sie spricht, denn als Ansprechpartner für das „Wallstüble“ ist sie auch für die vier Rotkreuzläden im Landkreis Lindau verantwortlich und kennt die Sorgen zur Genüge, wenn dringend ehrenamtliche Mitarbeiter benötigt werden um zu helfen.  An einer ehrenamtlichen Tätigkeit Interessierte können sich gerne an den BRK Kreisverband Lindau wenden.

Kontaktdaten: Carsten Henschke, Telefon 08382/2770-15 oder kundenservice@kvlindau.brk.de oder Hans-Michael Fischer 08382/2770-15 

Erste Sitzung des Landesvorstands seit Corona:

BRK-Landesvorstand würdigt Einsatz aller Helferinnen und Helfer

München, den 22.06.2020 – Der Landesvorstand des Bayerischen Roten Kreuzes tagte am 22. Juni 2020 erstmalig seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Form einer Videokonferenz. „Als Zeichen der Solidarität und des Dankes ist es dem Landesvorstand ein Anliegen, die Macher in dieser Krise in den Mittelpunkt zu stellen“, so Präsident Theo Zellner, der gemeinsam mit Vizepräsidentin Brigitte Meyer und Vizepräsident Dr. Paul Wengert einen ausführlichen Bericht über die bisherige Bewältigung der Pandemie vorgetragen hat.

Präsident Zellner betont: „Bisher sind wir in Bayern mit einem blauen Auge davon gekommen. Das ist in allererster Linie dem beherzten, umsichtigen und tief solidarischen Einsatz der vielen Pflegerinnen und Pfleger, Retterinnen und Retter im Freistaat zu verdanken.“ Weiterhin lobte Zellner die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem BRK und der Politik bzw. Staatsregierung.

Gleichzeitig bestätigt der Landesvorstand die Forderung des Präsidenten, mehr in den nationalen Katastrophenschutz und somit in die Errichtung von Vorhaltungen medizinischer Güter zu investieren. „Ziel muss sein, ein Wiederholen der Materialknappheit zu vermeiden, die Selbstständigkeit der Bundesrepublik auch bei globalen Krisen herzustellen und langfristig die Stellung jener Beruf zu steigern, die in dieser Krise ihre Systemrelevanz unter Beweis gestellt haben“, so Zellner in der Sitzung des Landesvorstands.

Wesentlich unterstützt durch eigene Beschaffungsanstrengungen des BRK ist es gelungen, die anfängliche Not an Material abzuwenden. Dabei wurden 570 Tonnen Material  auf 1.454 Paletten an alle bayerischen Hilfsorganisationen ausgeliefert. Das entspricht 43 vollbeladenen Sattelzügen.

Trotz Corona: Notruf bei akuten Erkrankungen wählen!

Es gibt keinen Grund, bei akuten Erkrankungen den Notruf 112 nicht zu wählen“, so DRK-Bundesarzt und BRK-Landesarzt, Prof. Dr. med. Peter Sefrin. Der Gedanke, das Gesundheitssystem dadurch entlasten zu wollen ist zwar solidarisch, aber nicht verhältnismäßig. „Wenn Behandlungsmöglichkeiten, die ein Überleben auch ohne bleibende Schäden sichern können, zu spät oder nicht genutzt werden, besteht akute Lebensgefahr“, so Sefrin.

Hauptgrund für diese Zurückhaltung scheint vor allem die Angst zu sein, sich im Krankenhaus mit Corona anzustecken. Aus Sicht von Prof. Sefrin ist es zwar denkbar, dass durch den verminderten Stress am Arbeitsplatz und einer eventuell vermehrten körperlichen Aktivität während des Lockdowns, eine geringere Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt  besteht. 

Dennoch appelliert Sefrin: „Nehmen Sie entsprechende Krankheits-Symptome ernst. Die Sorge sich im Krankenhaus anzustecken ist nicht berechtigt, da schon in den Notaufnahmen eine strenge Trennung zu den Infizierten vorgenommen wird.“ Sowohl im Rettungsdienst als auch in den Krankenhäusern wird größter Wert auf die Einhaltung von Hygienestandards gelegt. 

Bei Herzinfarkt und Schlaganfall zählt jede Minute. Wenn die Behandlung verspätet beginnt, ist nicht auszuschließen, dass es zu schwerwiegenden Dauerschäden oder zum Tod kommt.

BRK-Rettungsdienst führt 40 Covid-19-Transporte im Landkreis Lindau durch

Die aktuelle Covid-19-Situation bedeutet für die meisten Beschäftigten im Gesundheitswesen eine enorme Herausforderung und ist für alle neu. Außergewöhnliche Zeiten erfordern besondere und unkomplizierte Maßnahmen und es ist damit zu rechnen, dass heute erteilte Regelungen morgen schon keine Gültigkeit mehr haben. Standardverfahren greifen hier nicht, daher müssen sich haupt- und ehrenamtliche Rettungsdienstmitarbeiter des Roten Kreuzes im Landkreis Lindau permanent an die Lage, an neue Erkenntnisse und an die sich ändernden Rahmenbedingungen anpassen. „Hierbei sind auch aufwendige persönliche Schutzmaßnahmen zu beachten, wobei ein Restrisiko für die Mitarbeiter immer besteht“, sagt Hans-Michael Fischer, BRK-Kreisgeschäftsführer und Rettungsdienstleiter Christian Skibak ergänzt, dass derzeit ein besonderes Verhalten im Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) gelte. Auch an den Schutz der Patienten ist zu denken. Deshalb ist bei jedem Patientenkontakt vorsorglich ein Mund-Nasen-Schutz (MNS), Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille und bei Verdacht oder bestätigtem Covid-19 eine FFP-2-Maske zu tragen. Auch ein Mund-Nasen-Schutz für den Patienten steht zur Verfügung. In ihrem ohnehin fordernden Beruf sind die „Retter“ derzeit noch zusätzlichen Belastungen ausgesetzt – sowohl in körperlicher als auch in psychischer Hinsicht. Aus eigener Erfahrung kann Skibak ein Lied davon singen, wie anstrengend ein Einsatz unter Vollschutzbedingungen abläuft. „Durch die Schutzanzüge, die unsere Mitarbeiter bei bestätigten Corona-Fällen oder Verdachtsfällen tragen müssen, ist die eigene Atmung erschwert, das Sichtfeld zum Teil durch angelaufene Schutzbrillen eingeschränkt und man gerät sehr schnell ins Schwitzen, gerade bei den frühlingshaften Temperaturen, die wir gerade genießen dürfen. Wir Retter sind zwar einiges gewöhnt, trotzdem müssen wir natürlich bei Rettungsmaßnahmen anstrengende Tätigkeiten ausführen und beispielsweise Patienten die Treppe hinuntertragen“, berichtet der Rettungsdienstleiter, der seit November 2019 die Verantwortung für den Rettungsdienst im Landkreis Lindau trägt. Der BRK-Kreisverband Lindau unternimmt große Anstrengungen, um Infizierungen des Rettungsdienstpersonals zu vermeiden. „Für unsere Einsatzkräfte wurde ein besonderes einsatztaktisches Handlungskonzept in Zusammenarbeit mit den Hygienebeauftragten und den Chefärzten des Kreisverbandes erstellt, das von der Ankunft an der Einsatzstelle bis hin zur „Arbeit“ am Patienten alle Möglichkeiten umfasst, um den bestmöglichen Schutz für unsere Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten “, erklärt Skibak. Ein besonderer Schutz gilt auch für die Rettungswachen in Lindau und Lindenberg selbst. Hier darf sich nur noch diensthabendes Personal auf der Rettungswache aufhalten und die Mitarbeiter müssen nach dem Schichtwechsel und der Übergabe die Rettungswache wieder zügig verlassen. Täglich sind in den Räumlichkeiten Kontaktflächendesinfektionen z.B. an Türklinken und Lichtschaltern durchzuführen und Schutzjacken, die im Einsatz getragen wurden dürfen nicht in die Aufenthaltsräume der Rettungswache mitgenommen werden. Corona-Infizierungen von Patienten, falls keine klaren Symptome vorliegen, sind in zeitkritischer Rettungssituation schwer zu erkennen. Gerade bei der Bewältigung von lebensbedrohlichen Einsatzlagen wie einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einem Verkehrsunfall muss sofort Hilfe geleistet werden. Durch ihren Beruf sind die BRK-Rettungskräfte generell einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als in nicht-medizinischen Berufen. Sie haben täglich mit erkrankten Personen Kontakt und gehen permanent in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen ein und aus. „Das beschäftigt viele unserer Mitarbeiter. Sie befürchten, sich früher oder später selbst und dann auch ihre Angehörigen anzustecken“, sagt Kreisgeschäftsführer Fischer. Zudem beeinflussen die berufsbedingten Erfahrungen die Wahrnehmung einseitig. Denn der Rettungsdienst kommt vor allem mit jenen Corona-Patienten in Kontakt, bei denen besonders schwere Verläufe auftreten und die ins Krankenhaus transportiert werden müssen. „Das nimmt einen schon mit und macht betroffen, wenn man sieht, dass es manchen infizierten Menschen wirklich sehr schlecht geht“, berichtet Matthias Albinger, Notfallsanitäter und langjähriger Mitarbeiter der Rettungswache Lindau. Auch wenn es paradox klingt und für den Laien kaum nachvollziehbar ist, spürt der Rotkreuz-Rettungsdienst im Landkreis Lindau am Rückgang von Krankentransporten auch die Auswirkungen der Corona-Krise. Einerseits wurden von Januar bis einschließlich 8. April 2020 insgesamt 40 Covid-19 Transporte, davon 16 durch den Rettungsdienst Lindau und 24 von der Rettungswache Lindenberg, durchgeführt. Andererseits ist die Einsatzfrequenz von Krankentransporten niedriger als normal. Im Zeitraum Februar 2020 bis 6. April 2020 wurden 689 Krankentransporte durchgeführt. Das ist ein Rückgang von 335 Transporten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit noch 1024 Krankentransporten. Als Gründe für die stark zurückgegangene Krankentransportauftragslage sieht der Rettungsdienstleiter unter anderem, dass es weniger Einweisungen in Kliniken gibt und viele ältere Menschen wollen einfach aus Angst nicht in ein Krankenhaus oder zum Arzt. Wir auch immer sich die außergewöhnliche Lage weiter entwickeln wird, auf das Rote Kreuz im Landkreis Lindau können sich die Menschen verlassen – versprochen!

Lose wurden am BRK-Glückshafen gezogen. Hauptgewinn einer Ballonfahrt geht nach Scheidegg.

Die „rollende Losbude“ des Roten Kreuzes (BRK) ist auch im kommenden Sommer wieder auf vielen Märkten, Volksfesten und Veranstaltungen im Landkreis Lindau anzutreffen. Die Rotkreuzler hoffen dabei, dass ihnen Petrus wieder gnädig ist und gutes Wetter mit weißblauem Himmel bestellt. „Bei Regenwetter gehen die Leute einfach nicht aus dem Haus und besuchen einen Markt. Wir merken das am Losverkauf, der dann deutlich rückläufig ist“, berichtet BRK-Geschäftsführer Hans-Michael Fischer. Der Glückshafenstand lockt jedes Jahr „querbeet“ alle Generationen an, die mit ein paar Cent ihr Glück auf einen Treffer versuchen. Auf voraussichtlich sechs Märkten und Volksfesten wird der Glückshafen in 2020 wieder anzutreffen sein. Ob der Startschuss für den Maimarkt 2020 in Lindenberg tatsächlich fallen kann, hängt von der Corona-Krise und deren Entwicklung ab, die von der Stadt Lindenberg genau beobachtet wird. Eine Entscheidung, ob die Veranstaltung stattfindet, wird von den Verantwortlichen um den Markt spätestens am 19.04.2020 getroffen. Da die Erträge aus dem Glückshafen auch der Finanzierung der allgemeinen ehrenamtlichen Arbeit vor Ort dienen, wäre eine Absage sehr schmerzlich. Dennoch hat Fischer volles Verständnis dafür, sollte die Veranstaltung abgesagt werden müssen und sagt „Eine solch schwierige Situation hatte ich in meinen 36 BRK-Berufsjahren noch nie erlebt“ und ergänzt „Wichtig ist doch, dass die Menschen gesund bleiben und diese Zeit gut überstehen“. Die Glückshafensaison der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer endet dann traditionell mit dem Jahrmarkt in Lindau auf der Insel, der vom 6. bis 9. November 2020 wieder stattfindet. Anlässlich der Sonderlosausspielung war die Freude bei Sina Witsch aus Scheidegg groß, als sie von Fischer die Gewinnmitteilung über eine Ballonfahrt bekam. Aufgrund der Corona-Krise konnte der Hauptgewinn leider nicht persönlich überreicht werden, sondern wurde per Post zugestellt. Jeder ausgespielten Losserie, die aus insgesamt 300 Losen besteht, hatte der BRK Kreisverband je ein Sonderlos beigefügt. Rund 80 Losserien wurden im vergangenen Jahr ausgespielt. Zu gewinnen gab es als Sondergewinn neben der Ballonfahrt (1. Preis) eine elektrische Zahnbürste (3. Preis) sowie einen Reisekoffer (2. Preis). Laut „Glückshafenchefin“ Maria Weigl sind im letzten Jahr bei den Losverkäufern 23.882 Lose gezogen worden, was leider einem Rückgang von 5.139 Losen. „Der Glückhafen ist wieder mit attraktiven Preisen gefüllt“, berichtet Glückshafenchefin Maria Weigl und dankt ausdrücklich allen Loskäufern, dass sie mit jedem gekauften Los die Rotkreuzarbeit im Landkreis Lindau unterstützen. Es lohnt sich also mal vorbeizuschauen.



Menüservice vom Roten Kreuz feiert Jubiläum

Der BRK-Kreisverband Lindau lieferte im vergangenen Jahr 12.000 Essen aus

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) im Landkreis Lindau bietet seit 35 Jahren den Menüservice „Essen auf Rädern“ für Menschen an, die sich zwischendurch aus Zeitgründen mühsames Einkaufen und langwieriges Essenkochen ersparen wollen oder sich nicht mehr selbst versorgen können. Der Mahlzeitendienst des Roten Kreuzes ist ein wichtiger Baustein in der Versorgung und beim BRK heute nicht mehr wegzudenken. „Es geht darum, so gut wie möglich die Versorgung zu Hause sicherzustellen und auch Angehörige zu entlasten“, sagt Susanne Übelher, Leitung vom Kundenservice des Roten Kreuzes. „Die Idee von vor 35 Jahren habe auch heute noch Bestand. Der Menüservice bringt das Wunschmenü direkt bis ins Haus, tiefgefroren oder bereits heiß zubereitet und ermöglicht die Selbständigkeit im eigenen Zuhause, sichert ein gutes Stück Lebensqualität und erleichtert älteren Menschen ihr Leben zu Hause sehr“, weiß Carsten Henschke vom Menüservice des Roten Kreuzes in Lindau zu berichten.

„Die Verantwortlichen haben eben schon zur damaligen Zeit vorausschauend auf den demographischen Wandel, der damals noch längst kein Thema war, reagiert“, so BRK-Kreisgeschäftsführer Hans-Michael Fischer. „Die Nachfrage ist da und wir können neue Kunden aufnehmen. Unser Angebot richtet sich insbesondere an Senioren, die nicht mehr so mobil sind, dass sie den Einkauf oder auch das Kochen problemlos bewältigen können“, ergänzt der Kreisgeschäftsführer.

Das Rote Kreuz versorgt bundesweit täglich rund 170.000 Menschen mit leckeren Menüs. Rund 1.500 Beschäftigte in 480 Einrichtungen kümmern sich darum, qualitativ hochwertige Menüs zu liefern. „Essen auf Rädern ist eines der vielseitigen Angebote beim BRK Kreisverband Lindau“, berichtet der Fischer, auch wenn er von einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld spricht.

Etwa 12.000 Essen liefert der BRK Kreisverband Lindau jedes Jahr im Landkreisgebiet an zufriedene Tischgäste aus. Bisher war der Menüdienst des Roten Kreuzes nur im unteren Landkreis erhältlich. Neu ist, dass ab sofort der BRK-Mahlzeitendienst auch Kunden im oberen Landkreis um Lindenberg, zunächst mit Tiefkühlgerichten beliefert. Aus über 200 Gerichten kann jeder sich seinen eigenen Wochenplan zusammenstellen und dann sein Essen zu Hause zubereiten. „Die Menschen nehmen das Angebot des Roten Kreuzes gerne an sich qualitativ hochwertige Menüs liefern zu lassen. Der Menüservice verhilft nicht nur zu einem regelmäßigen Mittagessen, sondern unsere Mitarbeiter sehen bei ihrem Besuch, ob bei den Tischgästen alles in Ordnung ist“, so Henschke. Dabei können sich die Leute mit ihren Anliegen und Problemen immer an die Rotkreuzler wenden. „Das ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt heutzutage, wo viele ältere Menschen alleine zu Hause leben" ergänzt Übelher. Durch besondere Aktionen, wie Ostern, Weihnachten, Spargelzeit oder zum Oktoberfest werden die Kunden zusätzlich "verwöhnt“. Emilia Osial leistet seit kurzem ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Roten Kreuz ab und ist Fahrerin beim Essen auf Rädern und weiß, dass ihre Kunden immer wieder betonen, wie gut gekocht wird. "Auch, wenn wir schnell weitermüssen, weil der nächste Kunde schon auf uns wartet - ein kleiner Ratsch geht immer. Oft sind wir ja an manchen Tagen die einzigen Ansprechpartner unserer Essenskunden“, sagt Emilia. Für Henschke ist der persönliche Kontakt zu den Tischgästen ebenfalls wichtig. „Zeit für ein kurzes Gespräch sollte bleiben, denn man erfahre auch ab und zu, wo und wie man als BRK Kreisverband helfen kann und spricht von der Zufriedenheit der Kunden“. Für den Menüdienstservice beim Roten Kreuz besteht grundsätzlich keinerlei Vertragsbindung. Der Kunde bestellt  nach Bedarf, was er gerne Essen möchte. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den BRK-Kreisverband Lindau, Abteilung Menüdienst, Tel.: 08382 / 2770-15. Es besteht jederzeit die Möglichkeit ein Probeessen zu erhalten. 

 

Hier den TV-Link vom 2 April im TV Allgäu vom BRK Lindau. Beginn unseres Beitrages bei min 26.  

Rotes Kreuz Lindau erhält dringend benötigte Schutzausrüstung

Im Zuge der Corona-Pandemie (SARS-CoV-2) richtete der BRK-Kreisverband Lindau für seinen Ambulanten Pflegedienst am 24.03.2020 eine dringende Bedarfsanmeldung (Grundbedarf an FFP2 Halbmasken Einweg und CimoCid Handdesinfektion) für Schutzausrüstung an die Kreisverwaltungsbehörde in Lindau. Die Verteilung des Materials zum persönlichen Schutz (Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Maske und Desinfektionsmittel) erfolgte durch die FüGK am 26.03.2020 im Laufe des Vormittags. „Im Zuge der allgemeinen Materialknappheit sind wir sehr froh, etwas bekommen zu haben“, sagt Christina Reinholz, Pflegedienstleiterin im BRK-Kreisverband Lindau. Auch für den Rettungsdienst (Notfallrettung und Krankentransport) gibt sich Rettungsdienstleiter Christian Skibak zuversichtlich, dass das dringend benötigte medizinische Materiallager (Schutzmasken, Handschuhe, Schutzkittel) vom Zentrallager aus Königsbrunn noch heute Abend am 26.03.2020 den Kreisverband Lindau erreicht. Die Abholung vom Zentrallager und  die Auslieferung des Materials für die Rotkreuz-Kreisverbände im Rettungsdienstbereich Allgäu organisierte der BRK-Kreisverband Oberallgäu. Kreisgeschäftsführer Hans-Michael Fischer berichtet, dass rund 50 Tonnen an Schutzausrüstung an die Hilfsorganisationen verteilt worden sind. Das Bayerische Rote Kreuz beschafft seit Wochen mit Unterstützung der bayerischen Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks und der Bayerischen Staatsregierung Hygieneartikel für die Hilfsorganisationen. „Das Material für den Rettungsdienst reicht etwa 14 Tage“, erklärt KGF Fischer. 

BRK-Kreisverband Lindau reagiert und handelt. Wie ein Virus die Welt verändert.

Wie ein Virus die Welt verändert.

Nachdem Ministerpräsident Dr. Markus Söder in einer Pressekonferenz am Montag, 16.03.2020, um 10:00 Uhr, den Katastrophenfall in Bayern feststellte, traf sich der BRK-Krisenstab in den Räumen der Rotkreuzgeschäftsstelle in Lindau auf der Insel zur zweiten Sitzung. Seit Samstag, 14. März 2020, 16:00, gilt im Bayerischen Roten Kreuz der Krisenfall.  Der Stab um BRK-Kreisgeschäftsführer Hans-Michael Fischer und Katastrophenschutzbeauftragten Roman Gaißer konstituierte sich bereits am 4. März 2020, um schon im Vorfeld der Corona-Virus-Lage vorbereitend wirken zu können. Gaißer berät Fischer als Krisenmanager und stellt darüber hinaus auf Kreisverbandsebene das Bindeglied zu allen RK-Kräften dar, die im Sinne des Komplexen Hilfeleistungssystem für eine Krisenbewältigung benötigt werden. Darüber hinaus stellt Roman Gaißer als Katastrophenschutzbeauftragter die Vertretung des BRK-Kreisverbandes Lindau in externen Führungs- und Leitungsorganisationen sicher. „Um den Betrieb und die Versorgung des Roten Kreuzes aufrechtzuerhalten, arbeiten beim BRK Haupt- und Ehrenamt eng zusammen, denn nur gemeinsam lassen sich die an den BRK-Kreisverband gestellten Aufgaben lösen“, stellt Kreisbereitschaftsleiter Markus Natterer und sein Stellvertreter im Stab Stephan Strittmatter fest. Einig ist man sich in der Feststellung, die Einsatzbereitschaft der Rotkreuzaktiven sicherzustellen und insbesondere Mitarbeiter, die in systemrelevanten Bereichen, wie Notfallrettung/Krankentransport und Ambulante Pflege zu schützen. „Der Covid-Virus 19 stellt den Kreisverband, den kleinsten im Bayerischen Roten Kreuz, mit seinen rund 80 haupt- und knapp 700 ehrenamtlichen Mitarbeitern, vor eine große Herausforderung“, erklärt BRK-Kreisgeschäftsführer Hans-Michael Fischer in einer Pressemitteilung. Alleine im Rettungsdienst sind 30 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Dazu kommen viele ehrenamtliche Mitarbeiter. „Wir haben im Zeichen der Menschlichkeit eine Mission zu erfüllen, Menschen zu helfen, die in Not sind und uns brauchen. Die gilt gerade in einer solch besonderen Lage um die Corona-Pandemie“, stellt Roman Gaisser der K-Schutzbeauftragte des Kreisverbandes Lindau entschlossen fest. Durch das Corona-Virus kommen ständig neue Herausforderungen auf das BRK zu. Probleme bei Materialbeschaffung, seit gestern Schließung der Grenzen zu Österreich. Der BRK-Kreisverband versucht trotz Einschränkungen und großer Herausforderungen den Betrieb und die Versorgung vor Ort aufrecht zu erhalten. Jedoch wurde der geschlossene Fahrdienst für Menschen mit Behinderung bis voraussichtlich 19.04.2020 eingestellt. Der Fahrdienst im Auftrag der Tagespflege fährt ab dem 23.03.2020 bis auf Widerruf nicht mehr und auch die Rotkreuzläden, einschließlich der „Wundertüte“ in Lindau und Lindenberg, haben die Türen seit bereits Montag zu, ebenso die Seniorenbegegnung „Wallstüble“. Die komplette Breitenausbildung (EH-Kurse) ist von Ausbildungsleiter Jürgen Reich ausgesetzt worden. Die Kunden haben laut Reich aber großes Verständnis für diese Maßnahme zum Schutze der Teilnehmer und Ausbilder. Das Rote Kreuz im Landkreis Lindau ist auf diese Einnahmen angewiesen, denn ein großer Teil der erzielten Erträge fließt direkt in die Rotkreuzarbeit vor Ort, wo die Gelder dringend gebraucht werden, um weiterhin helfen zu können. „Ein Ausgleich der Verluste mit zusätzlichen Einnahmen, die man an anderer Stelle im Unternehmen erzielt, wird kaum möglich sein“, berichtet Kreisgeschäftsführer Hans-Michael Fischer. Pflegedienstleiterin des BRK-Pflegedienstes Christina Reinholz ist positiv überrascht über die derzeitig noch wenigen Kundenabsagen zu Corona-Zeiten. „Unsere Pflegemitarbeiter sind bis dato alle noch gesund“, berichtet Reinholz, die sich bei Ihren Kolleginnen in Form von einem Blumengruß für deren großes Engagement bedankte.  Nichts desto trotz macht ihr die Materialversorgung mit notwenigen Desinfektionsmitteln sorgen. Der Vorrat wird stetig weniger und bis spätestens Sonntag ist dieser vollständig aufgebraucht. Wo früher keine Lieferschwierigkeiten bestanden und Materialbestellungen von Lieferanten gleich bedient wurden, ist der Markt an Desinfektionsmitteln und medizinischem Einwegmaterial (Schutzmasken) in diesen Tagen so gut wie leergefegt, berichtet die Pflegedienstleiterin. Ähnlich sieht es beim Rettungsdienst aus. Auch hier werden u.a. Desinfektionsmittel dringend benötigt. Der Vorrat an FFP2 und FFP3-Masken muss dringend aufgestockt werden. Auch hier wartet Rettungsdienstleiter Christian Skibak auf den Nachschub.  Der BRK-Landesverband unterstützt die Kreisverbände bei der Beschaffung kritischer Infektionsschutzmaterialien, wie Masken, Schutzbrillen und Desinfektionsmittel. Das BRK versucht im Rettungsdienst und Krankentransport den Dienstbetrieb im Landkreis Lindau möglichst ohne Einschränkungen aufrecht zu erhalten, obwohl die Materialbeschaffung eine große Herausforderung ist. "Die normale Notfallversorgung ist zu 100 Prozent gewährleistet. Wenn jemand einen Unfall oder einen Herzinfarkt hat, dann kommt ein Rettungswagen", betont Rettungsdienstleiter Skibak. Während die Auszubildenden zum Notfallsanitäter (NFS) durch die Schulschließungen dem Rettungsdienst zur Verfügung stehen, werden seit zwei Wochen aus Infektionsschutzgründen keine Praktikanten mehr eingesetzt. Die Rettungswachen Lindenberg und Lindau wurden auf Anordnung von Kreisgeschäftsführer Fischer für Besucher gesperrt. Nur noch das diensthabende Personal und Funktionsträger haben Zugang zu den Rettungswachen. Auch der Zutritt für Besucher zur Kreisgeschäftsstelle in Lindau auf der Insel wurde aus Sicherheitsgründen eingeschränkt. Der Kreisverband ist aber telefonisch (08382 2770-0 und per E-Mail kundenservice(at)kvlindau.brk.de) erreichbar. 

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Theo Zellner, hat am Samstag, den 14. März 2020, den Krisenfall im Bayerischen Roten Kreuzes erklärt.

Zitat: Krisenfall wegen Coronavirus: "Gesamtgesellschaftliche Herausforderung fordert uns"

Als Teil der kritischen Infrastruktur im Freistaat Bayern ergreift das Bayerische Rote Kreuz seit Wochen Maßnahmen um Dienste und Leistungen des Roten Kreuzes aufrechtzuerhalten. Der Führungsstab des BRK Kreisverband Lindau ist bereits seit dem 04. März 2020 aktiv. Das Sammeln von Informationen sowie deren Bewertung und Planung von vorbereitenden Maßnahmen zur Bewältigung der besonderen COVID 19 Situation steht derzeit im Mittelpunkt unseren Handelns. Die Entwicklungen rund um das Coronavirus lassen vermuten, dass in den nächsten Wochen und Monaten effiziente und pragmatische Entscheidungen notwendig sein werden.

„Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung fordert uns. Zweifelsohne werden besondere Maßnahmen erforderlich werden.“, so Theo Zellner. „Wir alle werden zusammenrücken und den Blick mehr aufeinander richten müssen.“

Aufgrund der flächendeckenden Präsenz und ganz besonders der engagierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt trägt das BRK zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung auch im Krisenfall bei.

Der Führungsstab des BRK Kreisverband Lindau (B) ist in enger Abstimmung mit den Behörden und dem Lagezentrum des BRK (LGST). Wir werden zeitnah und transparent alle wichtigen Entscheidungen und erforderliches Handeln kommunizieren, wenn die Situation dies erfordert.

Bei Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll (zu jeder Zeit) an den Kreisgeschäftsführer Hans-Michael Fischer sowie an den RKB Roman Gaißer.

Mit allerbesten Wünschen, bleiben Sie gesund bzw. werden Sie es

 

Hans-Michael Fischer & Roman Gaißer

Quarantäne für Rettungsdienstmitarbeiter aufgehoben


- Dank an alle Einsatzkräfte für die Unterstützung -

Die Quarantäne für die 19 Mitarbeiter, die aufgrund eines Corona-Verdachtsfalles sich auf Anordnung zu Hause aufhalten mussten, wurde am 13.03.2020 um 15:00 Uhr aufgehoben.

Der Labortest brachte ein negatives Ergebnis. Die Erleichterung der Rotkreuzverantwortlichen sowie  aller Rettungsdienstmitarbeiter ist groß der Rettungsdienst (Notfallrettung und Krankentransport) im Landkreis Lindau  war nie gefährdet. Die Einsatzbereitschaft der Retter war zu jederzeit sichergestellt. 

Wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften für die gezeigte Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an die Rotkreuzler der BRK-Nachbarkreisverbände Oberallgäu, Ostallgäu und Augsburg Land/Stadt.

Der Krisenstab  des BRK Kreisverbandes Lindau trifft sich zur Besprechung und Analyse der gegenwärtigen Corona-Lage.


Wir sind für Sie da. Bitte vertrauen Sie uns.

We are here for them, please trust us.

Siamo li per loro, si prega di fidarsi di noi.

Estamos ahi para ellos, por favor, confie en nosotros.

Nous sommes la pour eux, s’il vous plait nous faire confiance.

Biz onlar icin oradayiz, lütfen bize güvenin.

Wir arbeiten zuverlässig für alle Menschen, die auf uns angewiesen sind und sich freuen, wenn wir kommen.

Unser ambulanter Pflegedienst, Fahrdienst für Menschen mit Behinderung und der Menüdienst (Essen auf Rädern) läuft reibungslos und nach wie vor zuverlässig!

Wir wollen, dass Ihnen gut geht. Bitte bleiben Sie gesund bzw. werden Sie es.

Beste Grüße

 Ihr Team vom ambulanten Pflegedienst, Fahrdienst, Menüdienst und Verwaltung!

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
verehrte Kameradinnen und Kameraden,
sehr geehrte Damen und Herren,

in den BR1-Nachrichten, am 12.3.2020, um 11.30 Uhr, wurde über den „Corona-Ticker“ Schwaben über einen Verdachtsfall beim BRK Kreisverband Lindau berichtet. Dieser Bericht hat leider zu Verunsicherungen unserer Kunden des ambulanten Pflegedienstes und des Menüdienstes
(Essen auf Rädern) sowie Fahrdienstes geführt.

Ich stelle hierzu folgendes richtig: es trifft zu, dass Mitarbeiter des Rettungsdienstes wegen eines Corona-Verdachtsfalles sich auf Anordnung des Gesundheitsdienstes in häuslicher Quarantäne befinden. 19 Mitarbeiter ( statt 20) befinden sich zu Hause in Quarantäne.
Darunter der Rettungsdienstleiter, Herr Christian Skibak, sowie der KGF Hans-Michael Fischer, 1 ehrenamtlicher Mitarbeiter, 1 Azubi zum Notfallsanitäter und 15 hauptamtliche Mitarbeiter der Rettungswache Lindau.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der Rettungsdienst (Notfallrettung und Krankentransport) sichergestellt ist. Wir erfahren Solidarität aus den BRK-Nachbarkreisverbänden des Bezirksverbandes Schwaben. Mitarbeiter der Kreisverbände Augsburg Stadt, Ostallgäu und
Oberallgäu stellen den Rettungsdienst im Kreisverband Lindau sicher. Ebenso erfahren wir die Unterstützung von Mitarbeitern der RW Lindenberg.

Ich danke hierbei allen für die Unterstützung, die uns gewährt wird.

Ich stelle richtig, dass der ambulante Pflegedienst des Kreisverbandes Lindau als auch der Menüdienst sowie der Fahrdienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht betroffen sind!

Die durch diese Meldung verunsicherten Kunden wandten sich an unseren Kundenservice (Frau Übelher und Herrn Henschke), da sie durch diese Meldung sehr besorgt um unsere Dienste ambulante Pflege, Menüdienst und Fahrdienst waren. Bei keinem unserer Mitarbeiter
in diesen Geschäftsbereichen besteht zum jetzigen Zeitpunkt ein begründeter Corona-Verdacht.

Über die weitere Entwicklung werden wir sie auf dem laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Michael Fischer
Kreisgeschäftsführer

Das Bayerische Rote Kreuz

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